GEW Hessen fordert die Rücknahme der Studiengebühren

In einer Pressemitteilung vom 3.12.07 spricht sich die stellvertretende Landesvorsitzende der GEW Hessen, Carmen Ludwig, außerdem für „ein Ende der Kriminalisierung der Proteste“ aus.
Hintergrund ist, dass 5 Studierende, die wegen der Beteiligung an Protesten gegen Studiengebühren im Sommer 2006 vor Gericht mussten, die GEW Hessen um Unterstützung baten.
Die bekamen sie am 3.12.07 in Form eines Schecks über 8000 Euro.

Jochen Nagel, Landesvorsitzender der GEW Hessen, äußerte sich in der Pressemitteilung wie folgt: „In Marburg wurde eine ganze Protestbewegung vor Gericht gestellt. Dabei haben die Studierenden zu Recht gegen die unsoziale und verfassungswidrige Einführung der Studiengebühren protestiert. Heute am Tag der Verfassung will ich daran erinnern, dass die Landesregierung mit der Einführung der Studiengebühren die Verfassung gebrochen hat und dass die Studierenden auf der Straße waren, um die Verfassung zu verteidigen.“